Verhaltenstherapie
Die kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den vier Richtlinienverfahren, neben der Psychoanalyse, der tiefenpsychologisch fundierten Therapie sowie der systemischen Therapie. Die Verhaltenstherapie ist bei vielen psychischen Erkrankungen wirksam und sehr gut wissenschaftlich erforscht.
Folgende Beschwerdebilder können mit Verhaltenstherapie verbessert werden:
· Depressive Erkrankungen
· Angsterkrankungen
· Panikstörungen
· Zwangsstörungen
· Schmerzstörungen
· Essstörungen
· Psychosomatische Störungen (Körperliche Beschwerden, die eine psychische Komponente haben)
· Alkohol-und Drogenmissbrauch (nach Entzug)
· Posttraumatische Belastungsstörungen (Belastungsreaktion nach einem Unfall, Missbrauch, etc.)
· Persönlichkeitsstörungen (anhaltende Probleme in der Beziehungsgestaltung)
· Anhaltende psychische Belastungen nach einschneidenden Lebensereignissen, z.B. Todesfall, Jobverlust, Trennung, Geburt eines Kindes
"Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass psychische Beschwerden das Ergebnis von bewussten und nichtbewussten Lernprozessen sind. Zu Beginn wird gemeinsam erarbeitet, welche Bedingungen der Lebensgeschichte und der aktuellen Lebenssituation zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Symptomatik beigetragen haben und weiter wirksam sind. Auf dieser Grundlagen werden gemeinsam die Therapieziele und der Behandlungsplan festgelegt. (...)" Quelle: Formblatt PTV 10